Landbote vom 11.10.2013

Das Gespenst auf Schloss Hegi

Ein tolles Erlebnis - schräg, farbig, laut und familiär. Im Kellergemach des ehrwürdigen Schloss Hegi konnte jahrhunderte alte Geschichte erlebt werden. Der Rätsel waren viele: Gibt es einen "Raub-Selbstmord"? Ist der Kutscher ein Mörder oder ein Gespenst? Floss in den Adern "Derer von Hegi" nicht nur blaues Blut sondern trugen sie auch blaue Armbanduhren? War George Cloony schon damals der Frauenschwarm - oder nicht doch Mike Künzle?

Die Theatertruppe um Regisseur Basil Scheck und Texter (oder gar eher Komponist?) Peter Bachmann wuchs über alle Erwartungen hinaus und machte den Schlosskeller zum "Grossen Kino". Ein wahrlich tolles Erlebnis!

Landbote vom 16.11.2011

 

Schloss Hegi: Die Bagger fahren auf

Gärtner verwandeln ab Montag die Wiese hinter dem Schloss Hegi Stück für Stück in einen Garten für seltene Gemüsesorten. Der Spatenstich für den Schlossgarten ist ein weiterer Schritt zur Umsetzung des Konzepts, welches der Verein Schloss Hegi entwickelt hat. Dazu gehört auch die Schlossschenke, welche der Verein zurzeit in einem kleinen Gebäude neben dem Schloss einrichtet.

 

Medienmitteilung vom 15.11.2011

 

Schloss Hegi: Baustart Pflanzgarten, Umbau Schloss Schenke und Betriebsübernahme Verein Schloss Hegi

Im Schlossgarten wird demnächst mit den Bauarbeiten für den Pflanzgarten und dem Umbau des Ökonomiegebäudes in eine Schloss-Schenke begonnen. Mitte September hat die Stadt Winterthur dem Verein die Vermietung der Kellerräume sowie den Betrieb der künftigen Schloss-Schenke übergeben.

Landbote vom 06.10.2011

 

Schmalzbohne weckt Dornröschen

Schritt für Schritt erobern die Hegemerinnen und Hegemer das Schloss in ihrem Quartier. Noch diesen Herbst legt der Verein Schloss Hegi im Park einen speziellen Garten an. Schon im nächsten Sommer soll man dort seltene Panzen bestaunen können.

Neue Zürcher Zeitung vom 07.07.2011

 

Ein Bischof kehrt zurück

Die Sonderausstellung «Hugo von Hohenlandenberg» im Museum auf Schloss Hegi

Das Museum auf Schloss Hegi befasst sich derzeit mit seinem bedeutendsten Spross, Hugo von Hohenlandenberg. Der um 1460 im Schloss Geborene leitete als Bischof von Konstanz das wohl grösste deutsche Bistum.

Florian Sorg

Die Wurzeln von kirchlicher und weltlicher Machtfülle würde man in dieser Umgebung nicht erwarten. Am beschaulichen Ende des Winterthurer Ortsteils Hegi dominiert das Alltägliche, im Sommer geben Kuhglocken und Traktoren den Ton an. Das Schloss am Dorfrand lässt den Vorbeigehenden die Intimität eines privaten Sitzes vermuten. Aber es ist anders.

Massvolle Eingriffe

Das Schloss Hegi ist ein öffentliches Museum, noch bis am 9. Oktober erinnert eine Sonderausstellung über Hugo von Hohenlandenberg daran. Um 1460 hier geboren, gewann der Adlige in der Kirche schon früh an Einfluss. 1496 wurde er zum Bischof gewählt, bis zu seinem Tod 1532 stand er dem Bistum Konstanz vor. 1526 zwang ihn die Reformation zur Verlegung seiner Residenz von Konstanz nach Meersburg. Als Besitzer des Schlosses Hegi liess der Bischof bedeutende Wappen und Wandmalereien fertigen, seinem Einfluss ist auch der Bau der Stadtkirche Winterthur sowie der Kirchen in Wiesendangen und Turbenthal zu verdanken.

Die ständige Ausstellung zum Schloss und zum Alltag seiner einstigen Bewohner führt in die Zeit Hugos von Hohenlandenberg. Der Kurator Peter Niederhäuser hat diese Chance für die Sonderausstellung umsichtig genutzt. Mit dosierten Interventionen bringt er des Bischofs Lebens- und Wirkungsgeschichte in die Sammlung ein, ohne diese in ihrem ruhigen Charakter abseits von jeglichem Aktionismus zu bedrängen. Die gesamte Ausstellung in den spätgotischen Schlossräumen bleibt überschaubar; vertiefte Einblicke in Hugo von Hohenlandenbergs eindrückliches Wirken bietet indessen das Buch «Ein feiner Fürst in einer rauen Zeit». Niederhäuser und Mitautoren vermitteln darin das Bild eines kunstsinnigen Mannes, der oft neue Wege suchen musste, um Bestehendes zu erhalten (siehe Kasten).

Schlossbesitzerin ist seit 1947 die Stadt Winterthur, von 1953 bis 2000 wurde im alten Gemäuer eine Jugendherberge geführt. Das Museum gehört mit knapp 4000 Eintritten pro Jahr zu den ruhigeren Kulturhäusern der Stadt, von November bis Februar gönnt es sich jeweils einen Winterschlaf.

Um die Schlossanlage zu beleben, bewilligte der Stadtrat Winterthur im März einen Sanierungskredit, und für eine Zwischennutzung fasst er eine Vereinbarung mit dem Verein Schloss Hegi ins Auge. Dieser zählt rund 150 Mitglieder, die ihren Jahresbeitrag entweder bezahlen oder durch Freiwilligenarbeit - etwa in der an Sommerwochenenden geöffneten Schloss-Schenke - leisten.

Gepflegte Abgeschiedenheit

Ab Frühjahr 2012 soll zudem ein Pflanzgarten einen Einblick in die Sortenvielfalt verschiedener Gemüse geben und Wissen über deren Anbau, Pflege und Nutzung vermitteln. In seiner gepflegten Abgeschiedenheit wirkt das Museum Schloss Hegi etwas vergessen oder aber von grossen Modernisierungsplänen verschont - je nach Sichtweise.

Schloss Hegi, Hegifeldstrasse 125 in Winterthur.
Sonderausstellung noch bis 9. Oktober 2011, geöffnet Dienstag bis Donnerstag und Samstag 14-17 Uhr sowie Sonntag 10-12 und 14-17 Uhr.

Landbote vom 04.07.2011 (Kopie 1)

 

Ritterbande eroberte das Schloss Hegi

Kleine Ritter und Burgfräuleins belebten gestern das Schloss Hegi am «Kinderschloss»-Anlass. Bei sonnigem Wetter begeisterten Schatzsuche und Kasperlitheater mehr Besucher als erwartet.

Landbote vom 04.07.2011

 

Ritterbande eroberte das Schloss Hegi

Kleine Ritter und Burgfräuleins belebten gestern das Schloss Hegi am «Kinderschloss»-Anlass. Bei sonnigem Wetter begeisterten Schatzsuche und Kasperlitheater mehr Besucher als erwartet.

Landbote vom 22.06.2011

 

Ein Winterthurer in Konstanz

Hugo von Hohenlandenberg, im späten Mittelalter Bischof von Konstanz, wurde auf Schloss Hegi geboren. Eine Ausstellung an seinem Geburtsort berichtet über den aussergewöhnlichen Mann.

Landbote vom 29.04.2011

 

Von Ritter Hugos Freizeitlook

Kindergärtler können sich durchaus für Geschichte begeistern. Das zeigte sich am regen Andrang zu einem Angebot des Ferienprogrammes im Schloss Hegi – und an den gebannten Gesichtern.

Landbote vom 28.04.2011

 

Beim Schloss müssen Bäume weg

Im Park des Schlosses Hegi will ein Verein einen Garten für seltene Pflanzen anlegen. Dafür müssen einige Bäume weichen.

Landbote vom 25.03.2011

 

Bauvorhaben

Umnutzung von Kellerräumen für soziokulturelle Anlässe, Einbau Kiosk im Ökonomiegebäude und Gastwirtschaft im Schlossgarten

Gartenanlagen mit Einzäunungen, Umgebungsgestaltung

Landbote vom 05.03.2011

 

Ein Gemüsegarten und eine Beiz

Der Stadtrat hat 230 000 Franken bewilligt, um im alten Eselstall beim Schloss Hegi eine Küche und eine kleine Gaststube einzubauen. Teurer als geplant wird das Projekt, weil die Wasserleitungen teilweise ersetzt werden müssen. Die kleine Beiz wird ab Juni vom Verein Schloss Hegi betrieben, den neuen Garten mit alten Pflanzen bezahlen Sponsoren.

Landbote vom 24.09.2010

 

Verein möchte das Schloss selbst vermieten

Wer den Garten vor dem Schloss Hegi betritt, begeht keinen Hausfriedensbruch mehr. Grossen Anteil an der sanften Wiederbelebung hat Jörg Meyer. Aber der Präsident eines neuen Vereins hat noch viel mehr vor mit dem spätgotischen Baudenkmal.

Landbote vom 16.07.2010

 

Ein Kiosk im Schlossgarten

In Hegi wird etwas für die Quartierkultur getan. Ab sofort gibt es im Sommer im Schlossgarten einen Kiosk, der vom Verein Schloss Hegi betrieben wird.

Landbote vom 02.07.2010

 

Der Schlossherr als Bauersmann

Die letzte «Frühschicht» der Saison hat im Garten des Schlosses Hegi stattgefunden. Manfred Heinrich und Gast Peter Niederhäuser erzählten Geschichten von Burgen und Schlössern, vom «Bettelweib von Locarno» bis zu Hugo.

Landbote vom 09.04.2010

 

Der Schlossgarten wird zur Quartierbeiz

Im Garten des Schlosses Hegi können bald Bratwürste gekauft werden. Geht es nach dem Willen des Ortsvereins, so bleibt es nicht dabei: Das Schild «Schloss geschlossen» soll in einigen Jahren endgültig der Vergangenheit angehören.

Landbote vom 08.01.2010

 

Hugo, der erste Bischof aus Winterthur

Vor genau 550 Jahren wurde Hugo von Hohenlandenberg im Schloss Hegi geboren. Er machte eine ungewöhnliche geistliche Karriere und war von 1496 bis 1532 Bischof von Konstanz.
Seine Spuren finden sich auch in der Region Winterthur.

Landbote vom 23.06.2009

 

«Stück für Stück» zum Quartiertreff

Einen Quartiertreffpunkt für Hegi forderte die FDP in einem Postulat.